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Schiffshebewerk Scharnebeck  (Fortsetzung)

 

Wir sind inzwischen in der Ausstellungshalle angekommen, wo man uns zuerst mal 1.50 Euro abgenommen hat. Nun, für den Inhalt der Ausstellung anzuschauen wäre dies fast schon ein wenig viel, denn so viel gibt es da nicht zu sehen. Aber betrachtet man die Tatsache, dass man das Hebewerk gesamthaft kostenlos anschauen kann (Führung kostet separat 5 Euro, was sie auch bei weitem wert ist), dann ist das auch wieder in Ordnung.

In der Ausstellung sehen wir Bilder vom Hebewerk, vom Bau bis heute. Und es wird einem bewusst, welch gewaltigen Wasserdruck das Hebewerk aushalten muss, drückt doch oben der ganze Elbe-Seitenkanal gegen das Hebewerk. Beim Bau wäre das fast zur Katastrophe geworden.

Ein Modell in der Ausstellung, das bewegt werden kann, verdeutlicht uns nochmals die Funktion dieses Fahrstuhles.

 

 

Vergrössern der Bilder durch Anklicken des kleinen Bildes
Auf Wunsch können die Bilder auch in Originalgrösse per Mail angefordert werden (bis zu 3,5 MB pro Bild)

Im beweglichen Modell sehen wir nochmals, wie das Hebewerk funktioniert
links die Seite des Kanals

rechts die Seite zur Elbe
Hier die technischen Daten. In der Vergrösserung dieses Bildes kann der Betrachter mitlesen
Wir gehen jetzt wieder an Bord unseres Ausflugsschiffes, um zuerst einmal selbst durch diese grossartige Anlage zu fahren
Die Ampel der linken Kammer wechselt auf grün und wir können einfahren
Dort oben, wo wir die Leute stehen sehen, sind wir vor Kurzem noch selbst gestanden

und kaum richtig drin, setzt sich der Fahrstuhl in Bewegung und befördert uns nach oben
in der seitlichen Mauer sehen wir die Zahnstange, die unsere Fahrt sichert

Das System ist das gleiche wie bei einer Zahnrad-Bergbahn. Mit dem Zahnrad wird verhindert, dass bei einem Systemausfall der Trog nach unten fallen kann
nach kurzer Zeit haben wir das obere Tor erreicht. Noch müssen wir warten, bis der Druck im Trog an denjenigen des Kanals angepasst ist. Erst dann lassen sich die Tore öffnen

oben angelangt wendet unser Schiff, um sogeich wieder nach unten zu fahren.

Schon fahren wir wieder in den Fahrstuhl rein

Au weia !
Dieser Blick nach unten !
Unser Fahrstuhl hat ja weder Wände noch ein Dach, die Sicht nach unten, wo wir hin müssen, ist frei
Die Rückfahrt nach Lauenburg geniessen wir noch bei einem kühlen Alsterwasser und nur zu schnell sind wir wieder am Ziel.

 

Dieser Ausflug von Hamburg aus war für uns sensationell. Ein Ferientag, der sich mehr als nur gelohnt hat. Und wir können jedem Hamburg-Besucher diese Ausfahrt nur empfehlen. Hätte unser Freund in Hamburg dies nicht vorgeschlagen, wir hätten von dieser Attraktion keine Ahnung gehabt. 

Doch unsere Ferienreise geht noch weiter.

 

 

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vorläufig zum Ende, später zu weiteren Ausflügen

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